Liebe Gemeinde!
„Warum ist Ihnen die Bibel wichtig?“ Das wurden aus Anlass des Jahres
der Bibel etliche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Fernsehen
gefragt. Hier einige Antworten:
Anibal Matellan, Fußballprofi FC Schalke 04:
„Die Bibel zeigt mir, was Gott von mir möchte, und hilft mir,
mein Leben sinnvoll zu gestalten.“
Kai Diekmann, Herausgeber von Bild und Bild am Sonntag: „Wer die Bibel nicht kennt, blickt blind in Vergangenheit, Zukunft und in sich selbst.“
Dr. Margot Käßmann, Landesbischöfin: „Die Texte der Bibel sind 2000 Jahre und älter und sprechen doch immer wieder ganz genau in unsere Zeit. Besonders berührt hat mich das am 11. September 2001, weil...in diesen alten Worten eine Tiefe des Trostes zu entdecken war, die Menschen auch in einer solchen Situation von Angst getragen hat.“
Norman Rentrop, Unternehmer und Verleger: „Vor einigen Jahren war ich zu einer Fernseh-Talkshow eingeladen. Abends im Hotel öffnete ich die Schublade des Nachttischs, sah die Bibel, die die Gideons dort ausgelegt hatten, und tat etwas, was ich lange, lange nicht mehr getan hatte: Ich begann in der Bibel zu lesen. Seit meiner Konfirmation hatte ich mit Kirche und Bibellesen nicht mehr viel zu tun, doch plötzlich entdeckte ich, dass die Bibel mir eine Menge zu sagen hat. Und seitdem lese ich jeden Tag in der Bibel.“
Claudia Enkelmann,
Diplom-Psychologin: „Die Botschaft der Bibel ist ein echter Freund fürs
Leben. Glaube und das Vertrauen darauf, dass es `da oben´ jemanden
gibt, der über uns wacht, gibt mir Kraft. Kraft und vor allem den
Mut, die Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern und nicht
aufzugeben.“
Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D.: „Gott lässt uns nicht allein mit unsern Zweifeln, sondern bemüht sich um uns. Gott offenbart sich uns auch da, wo wir ihn als solchen nicht erkennen.“
Dr. Angela Merkel (CDU): „Gott begegnet mir in der Bibel mit seiner Liebe und Leidenschaft für die Menschen. Sie zeigt mir: Gott lässt die Menschen nicht los. Die Bibel eröffnet mir neue Wege meines Lebens.“
„Warum ist Ihnen die Bibel wichtig?“
(Nicht nur) im Jahr der Bibel wird diese Frage noch häufig gestellt werden und die unterschiedlichsten Antworten finden, die man manchmal gar nicht erwartet hätte – bei Prominenten, aber auch hier bei uns im Obergericht. In der HNA/Mündener Allgemeinen beispielsweise werden Sie unter dem Titel „Mein liebstes Bibelwort“ sonntags kurze Stellungnahmen von lokalen Prominenten unseres Kirchenkreises – auch aus den Dörfern des Obergerichts! – abgedruckt finden.
Auch Ihre Antwort ist gefragt.
Die Antworten der Prominenten sind das eine. Aber auch Ihre Antwort
ist gefragt. Warum ist Ihnen die Bibel wichtig? Sie sind
eingeladen: zu etlichen besonderen und anderen all-sonntäglichen Veranstal-tungen
in Ihren Kirchengemeinden rund um die Bibel und den Glauben: Bibelfrühstück,
Bibelabend, Bibel im Gottesdienst usw. Regelmäßig sind Hinweise
und Termine im Staufenberger Mitteilungsblättchen veröffentlicht.
Vielleicht nehmen Sie das Jahr der Bibel aber auch ganz einfach zum
Anlass, Ihre Bibel einmal wieder aus dem Regal zu nehmen und sie zu Ihrer
eigenen Lebenssituation um Rat, um Trost oder um Ermutigung zu befragen.
Sie enthält einen Schatz an Erfahrungen von Menschen in ihren glücklichsten
oder auch dunkelsten Zeiten – Erfahrungen, die sie mit Gott gemacht haben,
der über Bitten und Verstehen für sie da war und so manches Mal
das Blatt gewendet hat.
Übrigens im Psalm 78 kann man nachlesen, wozu die Bibel aufgeschrieben
wurde: „Was wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt
haben, das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern; ...sie sollten
aufstehen und es auch ihren Kindern verkündigen, dass sie setzten
auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen die Taten Gottes,
sondern seine Gebote hielten.“ (Psalm 78, 3-7)