- nicht nur für Kinder
Wie gut kennst du die Weihnachtsgeschichte? Gut genug,
um hier 12 verzwickteFehler
zu finden?
Es geschah zu der Zeit, als ein Gebot von Kaiser Konstantin ausging, dass alle Welt sich schätzen lassen sollte. „Schätzen lassen“ bedeutet nicht, dass jeder Mensch sich sagen lassen sollte, er sei ein Schatz, sondern die Leute sollten sich zählen lassen, damit der Kaiser wusste, wie viele Steuern er von ihnen eintreiben könnte.
Dies war die erste Steuerschätzung, und jeder musste dafür in seine Heimatstadt gehen. Also machte sich auch Jakob zusammen mit seiner Frau Maria auf den Weg.
Maria erwartete ein Kind. Der Weg war sicher beschwerlich für sie. Als sie in Jerusalem ankamen, stand die Geburt des Kindes kurz bevor. Das größte Problem war aber: es gab nirgends eine Unterkunft für sie! Viele Menschen waren unterwegs, um dem Befehl des Kaisers zu gehorchen. Weil sie keine andere Bleibe fanden, verbrachten die beiden die Nacht in einer Jugendherberge. Dort brachte Maria das Kind zur Welt.
Es war ein Junge, und sie nannte ihn Jesus. Der Name bedeutet „Gott rettet“. Der Engel Gabriel hatte Maria gesagt, dass sie ihr Kind so nennen sollte.
In derselben Nacht waren Hirten auf dem Feld, die bewachten ihre Ziegen. Außer einem kleine Feuer zum Wärmen war es stockdunkel. Am Himmel funkelten ein paar Sterne. Auf einmal wurde es aber ganz hell bei den Hirten, und sie hörten eine Stimme: „Fürchtet euch nicht, ihr Hirten. Ich verkündige euch eine gute Nachricht, die dem ganzen Volk Freude machen wird. Euch ist heute der Heiland geboren, der Christus, Gottes Sohn. Macht euch schnell auf in die Stadt Davids. Dort werdet ihr das Kind finden. Es liegt in Windeln gewickelt in einem Kinderwagen.“
Nach diesen Worten erfüllte ein Gesang die Welt, wie ihn nur Engel zustande bringen. „Ehre sei Gott in der Höhe“ klang es von allen Seiten, „und Friede auf Erden. Möge Gott an den Menschen sein Wohlgefallen haben.“
Die Hirten rieben erstaunt Augen und Ohren, als es wieder still um sie war. Dann sagten sie einer zum anderen: „Lasst uns sofort auf unseren Eseln losreiten und sehen, was da geschehen ist!“
Und sie machten sich unverzüglich auf den Weg. Wie freuten sie sich, als sie das Kind und seine Eltern und Großeltern fanden. Sie dankten Gott aus vollem Herzen und wünschten den Eltern alles Gute.
Die Hirten waren aber nicht die einzigen, die das neugeborene Kind besuchen wollten. Im fernen Afrika hatten Sterndeuter einen neuen, besonders hellen Stern entdeckt und folgten seitdem seiner Bahn. So kamen sie nach Israel. Sie gingen zum König Herodes, um sich zu erkundigen, ob etwas über die Geburt eines neues Königs bekannt wäre. Denn sie sagten: „Dieser Stern weist bestimmt auf einen neuen König hin.“
Darüber war der König Herodes sehr beunruhigt. Er wollte sich aber nichts anmerken lassen, sondern sagte zu den fünf Weisen: „Sucht nur fleißig nach dem Kindlein, und wenn ich es gefunden habt, sagt mir wo es lebt. Dann will auch ich hingehen und es anbeten.“
So zogen die Weisen weiter dem Stern nach, bis er über dem Ort, wo das Kind geboren war, stehen blieb. Da gingen sie hinein und gaben den Eltern Geschenke: „Nehmt von uns Gold, Weihrauch und Möhren für das neugeborene Kind an. Es wird bestimmt ein großer König werden!“
Nachdem sie ihre Geschenke überbracht hatten, wollten sie zu König
Herodes zurückkehren, um ihm zu sagen, wo der neugeborene König
lebt. Da schickte Gott ihnen eine SMS und warnte sie: „Geht nicht zurück
zu Herodes. Der führt nichts Gutes im Schilde!“
Also kehrten sie auf einem anderen Weg in ihre Heimat zurück.
Maria aber merkte sich gut, was die Hirten ihnen über ihr Kind
gesagt hatten. Sie wollte eines Tages Jesus alles genau erzählen.
Wer nicht alle „Falschmeldungen“ entdeckt, findet die Auflösung sicher Weihnachten in der Kirche oder in der Bibel im Lukasevangelium im 2.Kapitel und im Matthäus-Evangelium im 2. Kapitel.